By Fehlerwerkstatt on 23rd Mai

Hand aufs Herz: Mehr Blogaufrufe, mehr Webseitenbesuche, mehr Traffic wünschen wir uns doch alle. Denn die Rechnung ist ganz einfach. Kommen mehr Besucher vorbei, fühlen wir uns wichtig, unser ganzes Tun hat einen Sinn und wir sind einen Schritt näher dran, reich und berühmt zu werden. Ganz praktisch betrachtet hat es auch zur Folge, dass sich mehr Leute auf die E-Mail-Liste eintragen und so die reelle Chance besteht, mehr Umsatz zu machen. Daher zeige ich Dir heute ein paar Wege, was Du heute tun kannst, um morgen mehr Blogaufrufe zu haben. Denn das wiederum führt unweigerlich dazu, dass Dein Business wächst und gedeiht.

Erstelle das perfekte Freebie

Wie sieht es mit Deinem Freebie aus? Hast Du es bereits seit Monaten? Ist es wirklich attraktiv? Löst es ein Problem Deiner Zielgruppe oder hast Du es einfach, um eines zu haben? Ein Freebie sollte nicht irgendwas sein, das man an jeder Ecke bekommen kann. Du musst dein Freebie LIEBEN und STOLZ darauf sein. Denn nur wenn diese beiden Punkte gegeben sind, kannst Du es auch aus vollem Herzen bewerben. Du möchtest, dass jeder davon erfährt und sieht, was für tolle Arbeit Du leistest. Denn wenn Du schon kostenlos so tolle Arbeit leistest, wie muss es dann erst sein, wenn Du dafür bezahlt wirst? Dein Freebie ist Dein Aushängeschild und es macht einen Teil Deines Business aus. Du möchtest bekannt werden, mit genialen Kunden zusammenarbeiten, die Dich schätzen und bereit sind, Deinen Wert zu zahlen? Dann mach ein UNGLAUBLICH geiles Freebie. Steck Dein Herzblut hinein! Dann wird es auch von anderen für Dich beworben. Und das ist der Punkt, an dem Du Dich entspannt zurücklehnen und Dich für Deine Arbeit bezahlen lassen kannst. Mein Freebie sieht übrigens so aus:

 

Erstelle Grafiken für Pinterest

Selbst wenn Du nicht aktiv bei Pinterest bist, tust Du Dir selbst einen immens großen Gefallen, wenn Du Deinen Blog zumindest Pinterest-freundlich aufstellst. Du möchtest doch verdammt nochmal, dass Deine geilen Inhalte geteilt werden. Dann sorg doch bitte auch dafür, dass diese Teilerei so einfach wie möglich für alle ist! Facebook ist nur ein Teil des großen Ganzen. Dir entgeht ein Arsch voll Traffic, wenn Du nicht dafür sorgst, dass Deine Inhalte auch bei Pinterest geil aussehen. (Falls Du keinen Bock hast, das selber zu machen: Ich kenne da eine, die ganz scharf darauf ist, coole Grafiken für Deinen Blog zu erstellen! Schreib mir einfach und ich connecte Euch!). Und wenn wir gerade schon Tacheles reden, dann zeige ich Dir jetzt mal die Abgründe meiner täglichen Arbeit. Möchtest Du, dass deine Beiträge bei Pinterest so aussehen? Oder vielleicht doch lieber wie auf dieser Pinnwand – mit einer klaren Linie, schönen Schriften und Farben? Bedenke, das ist DEINE Aussenwerbung. Du hast die Wahl und kannst es selber in die Hand nehmen.

Poliere Dein Pinterest-Profil auf und suche Dir mindestens 2 Gruppenpinnwände für mehr Traffic

Wenn Du schon bei Pinterest bist wird es vielleicht Zeit, Dein Profil ein wenig aufzupolieren. Spiegelt das Profilbild Dich gut wieder? Ist in der sehr kurzen Bio klar zu erkennen, was Du anbietest? Sehen Deine Pinnwände aus wie der Klamottenstapel vor meinem Bett? Oder so klar, überzeugend und ordentlich wie bei Manuela von Kreativcode? (Ja, ich kann weder mein Schlafzimmer noch meine Pinnwände vorzeigen und muss daher auf fremde Pinnwände verweisen. Schande über mich!)

Wenn Deine Pinnwände eher messy sind erstelle Titelgrafiken in Canva in der Größe 800×800 px. Du wirst sehen, das macht einen immensen Unterschied. Als nächstes kannst Du Dir noch zwei oder mehr Gruppenpinnwände suchen, die zu Deinem Thema passen. Gib dazu bei Pinterest in das Suchfeld „Dein Thema Gruppenpinnwand/Gruppenboard“ ein und Du wirst vielleicht fündig. Falls nicht, erstelle eine Pinnwand und lade passende Leute dazu ein, mitzupinnen. Diese Marketingsache darf ruhig auch ein bisschen Spaß machen und sich nach einer bunten Party mit Luftballons anfühlen.

Überlege Dir mindestens 4 Themen, die sowohl Deine Zielgruppe interessieren als auch Dein Freebie bewerben

Ab jetzt ist allerdings Schluß mit Party, Luftballons und Konfetti. Jetzt heißt es: In die Hände spucken und RICHTIG arbeiten. Suche Dir 4 Themen, die Deine Zielgruppe interessieren. Wollen sie mehr Umsatz machen? Wollen sie lockerer werden? Wollen sie wissen, wie sie sich gesünder ernähren können? Gib ihnen Tipps und Strategien an die Hand. Und sorge immer dafür, dass es direkt oder indirekt mit Deinem Freebie zusammenhängt. Ich gebe in diesem Artikel hier beispielsweise recht allgemeine Tipps, die viele Menschen gebrauchen können. Pinterest und mein Kurs (Zeit für Werbuuuung *träller*) sind nur ein Teil des großen Ganzen.

 

Schreiben nur um des Schreibens willen ist vergeudete Zeit und Energie. Schreiben muss zielführend sein. Es muss Deine Zielgruppe begeistern, ihnen neue Tipps und Möglichkeiten bieten, im besten Falle unterhaltsam sein (ich gebe mir Mühe. Merkt man kaum, oder? :D) UND Dir dienen. Du hast Dich doch selbstständig gemacht, um Spaß an der Arbeit zu haben, oder? Dann such Dir Wege und Möglichkeiten, diesen Spaß auch zu leben. Setz Dich hin und nimm Dir die Zeit zu überlegen, was zu Deinem Freebie passt und Deine Zielgruppe anspricht.

Nehmen wir an, Du machst irgendwas mit Marketing bei Facebook. Dein Freebie könnte ein 30-Tage-Plan für Facebook-Content sein (ich würde Dir die Füße dafür küssen!). Deine 4 Blogthemen könnten jetzt sowas sein wie: „Die viralsten Videos bei Facebook“ und „Wie Du mehr Kommentare bei Facebook bekommst“ und „Wie Du die perfekte Facebook-Seite erstellst“. Das 4. Thema musst Du Dir jetzt selber ausdenken 😉 Noa beispielsweise bietet als Freebie ein Mini-Kursmacher-Bootcamp an. In ihrem kostenlosen Kurs lernst Du, wie Du mit Deinem Blog echtes Geld verdienst. Alle ihre Blogposts zielen auf genau dieses Thema „Online Kurse erstellen und Geld verdienen“ ab.

Plane Deine Social-Media-Tätigkeiten um Deine Blogposts und Dein Freebie für mehr Traffic

Wenn Du jetzt 4 Themen und ein geniales Freebie hast, dann wird alles andere ein echtes Kinderspiel. Du hast keine Ahnung, was Du bei Facebook und Instagram posten sollst? Das ist eigentlich nicht schwer und wenn ich meine Arbeit auch nur ansatzweise gut gemacht habe, hast Du jetzt schon eine leise Ahnung davon, wie der Hase läuft. Die 4 Blogbeiträge, die Du geplant hast, leiten ja quasi direkt auf Dein Freebie. Und Dein Social Media Content sollte genau das auch tun. Bewirb Deine Blogbeiträge (das machst Du mit Links, weil Du ja irre stolz darauf bist) und zeig den Menschen da draußen, was Du cooles zu bieten hast. Was auch immer ordentlich die Reichweite und den Bekanntheitsgrad sind Challenges bei Instagram. Irgendwo läuft immer gerade eine 😉

Verteile Deine Anmeldeboxen strategisch

Wenn Du denkst, wir sind jetzt am Ende angekommen – weit gefehlt! Ich hab da noch ein paar Punkte. Jetzt hast Du das Freebie, Marketing mit Pinterest machst Du aus der Hüfte, Social Media ist auch gebongt – und jetzt hast Du Traffic, aber nicht genug Newsletter-Anmeldungen. Zeit, Deine Anmeldeboxen aufzuhübschen und strategisch zu verteilen. Es gibt Studien darüber, wie viele und vor allem wo diese zu finden sein sollten. Drei ist eine gute Zahl, fünf ist besser – aber Du musst Dich damit wohlfühlen. Die passenden Plätze dafür sind:

  • Der Header
  • Die Sidebar (das ist btw der schlechteste Platz, vor allem wenn Du viele mobile Besucher hast)
  • Unter jedem Blogbeitrag
  • Auf einer Landing-Page
  • Im Footer
  • Als Scrollbox (aber bitte unaufdringlich)
  • Auf Deiner „Über mich“ Seite

Nimm Dir 10 Minuten Zeit Deinen kommenden Tag zu planen

„Aber ich habe doch sowieso schon keine Zeit!“ Ich höre Dich das sagen. Aber genau das ist ja das Problem. Wenn Du nämlich keine Zeit hast, hast Du auch den Kopf nicht frei. Und wenn Du den Kopf nicht frei hast, kannst Du keine neuen Dinge planen. Wenn Du alles machst wie immer BLEIBT alles wie immer. Also, Zettel und Stift (mit der Hand schreiben ist viel magischer als in die Tasten zu hauen!) nehmen und Plan erstellen. Berücksichtige in diesem Plan „Düngemittel“. Düngemittel sind die Dinge, die Dein Business wirklich wachsen und gedeihen lassen. Dazu gehören:

  • sich in Facebook-Gruppen einbringen
  • Deine niegelnagelneuen Pins auf Pinterest verteilen (Gruppenboards!)
  • eine E-Mail an jemanden schreiben, mit dem Du gerne zusammenarbeiten möchtest
  • einen Newsletter versenden, in dem Du einen Blogpost verlinkst

Streiche mindestens eine Sache von Deiner To-Do-Liste, die Du hasst oder die nicht zielführend ist

Jetzt, wo Du einen Plan hast, hast Du einen Plan. Und wenn Du diesen hast, fangen wir direkt damit an, lustig irgendwas davon zu streichen. Natürlich nicht irgendwas, aber etwas, was Du eigentlich überhaupt nicht leiden kannst. Du hasst es, Bilder bei Instagram zu posten? Lass es bleiben. Nein, Du musst nicht überall präsent sein. Es geht hier um eine klare Linie und Strategie. Wenn Du täglich Dinge machst, die Du nicht leiden kannst, blockieren sie Dich. Vielleicht sind sie in fünf Minuten erledigt. Mag sein. Aber im Kopf kostet es Dich eher 60-90 Minuten, von der Energie mal ganz zu schweigen. Du könntest unfassbar produktiv sein in dieser Stunde, in der Du grummelig an diese eine blöde Aufgabe denkst. Wenn Du sie weglassen kannst, lass sie weg. Wenn sie essentiell ist – such Dir jemanden, der das für Dich macht. Es soll Leute geben, die finden Buchhaltung total klasse!

Gleiches gilt für die Dinge, die nicht zielführend sind. Hüpfst Du von einer Tätigkeit zur nächsten und hast das große Ganze nicht im Blick? Du ahnst es schon – dann ist es Mist. Hör auf damit. Sofort. Es bringt Dich nicht weiter, wenn Du ständig Deine Blogstatistik im Blick hast, auf Facebook jammerst oder lustige Hundevideos (Hunde sind die neuen Katzen!) ansiehst. Keines davon bringt Dir mehr Blogaufrufe, mehr Kunden oder mehr Geld. Investiere die Zeit lieber in Weiterbildung und vor allem Planung. Schreib auf, was Du bis wann und mit welchem Ziel erledigt haben willst.

Kommentiere auf mindestens 3 Blogs

Ich habe inzwischen eine Routine entwickelt, wie ich diese Blogkommentar-Sache angehe. Die ganze Woche über begegnen mir immer wieder tolle Artikel, auf denen ich kommentieren könnte. Statt es sofort zu tun speichere ich mir die Links in Asana (siehe dieser Beitrag). Wenn mein Planer aka Asana mir dann sagt: „Heute steht Blogbeiträge kommentieren auf dem Plan“ zaubere ich die Links aus dem Hut, überfliege den Blogpost einmal kurz und gebe dann meinen Senf dazu. Das kostet mich ca. 30 Minuten -maximal – für 3 Blogkommentare. Du kannst das natürlich auch für Instagram machen.

Überlege Dir etwas episches, das Du Deiner E-Mail-Liste kostenlos anbietest

Phew, jetzt haben wir es aber fast geschafft. Wenn Du jetzt also dieses Freebie hast oder es zumindest planst, hast Du in Bälde viele neue Leser, die nur auf mehr episches Zeug von Dir warten. Das sind Deine potentiellen Kunden. Überleg mal, was Dich begeistern würde. Biete ein kostenloses Telefonat oder eine Skype-Session mit Dir an. Schicke ein schön gestaltete Karte, die verwendet werden darf. Schreibe einen sinnigen Spruch, der inspirierend ist und zum ausdrucken und aufhängen einlädt. Gib ein paar kurze aber knackige Tipps, die Dein Thema betreffen. Verschenke ein, zwei oder drei Arbeiten mit Dir. Ich habe vor ein paar Wochen beispielsweise 2 Pinterest-Accountaufbaus verschenkt. Meine E-Mail-Liste war winzig aber innerhalb von 2 Stunden konnte ich VIER Leute dazu bewegen, mir eine Mail zu schreiben weil sie unbedingt mit mir arbeiten wollten. Sei kreativ und hab Spaß dabei!

So, genug gelesen – jetzt wird es Zeit, Dich an die Umsetzung zu machen!

 

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3 Comments So Far

  1. Liebe Susanne! Ich bemühe mich und werde Pinterest so nach und nach auf Vordermann bringen. Ich finde meine Pinnwände nämlich auch ziemlich chaotisch und werde aufräumen. Außerdem spiele ich mich gerade mit Canva :-D! Macht eindeutig Spaß!!! Danke für deine Supertipps! LG Antonietta

  2. Ich habe bereits ein Freebie und bin total zufrieden mit dem Aufbau meiner Mailingliste. Mit Pinterest habe ich allerdings noch größere Probleme. Obwohl die Followerzahlen ordentlich wächst, stagnieren die Klickzahlen.

    • Hallo Caro, kann es sein, dass Du viel englisches pinnst und daher viele ansprichst, die aber wiederum Deine deutschen Pins nicht lesen und daher pinnen?

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