By Fehlerwerkstatt on 31st Januar

Mehr als 3 Jahre ist es nun her, dass ich mich bei Pinterest angemeldet habe. Und seit mehr als 2 Jahren benutze ich Pinterest für meinen Hunde-Blog. Was ich bei Pinterest und über Pinterest gelernt habe, füllt inzwischen ein dickes Buch. In Sachen Pinterest ist Deutschland noch ein echtes Entwicklungsland. Das liegt an den zahlreichen Fehlinformationen, die es darüber gibt.

Glaubst Du auch dass

  • Pinterest nur was für Frauen ist?
  • Pinterest nur zum sammeln von Rezepten und Hochzeitskleidern gut ist?
  • Pinterest nur etwas für Kochblogger und Basteluschis ist?
  • Pinterest ein weiteres soziales Netzwerk ist?
  • sich dort viel zu wenig Deutsche tummeln?
  • sich damit kein Geld verdienen lässt?

Pinterest, das Land der unentdeckten Möglichkeiten

Pinterest ist so viel mehr. In Pinterest steckt ein unglaubliches Potential. Und wenn Du Blogger bist oder ein Unternehmen hast, solltest Du genau aufpassen und weiter lesen. Denn Pinterest kann Deinen Traffic in ungeahnte Höhen treiben. Es ist das Land, in dem Milch und Honig fließt – und im besten Fall auch das Geld auf der Straße liegt.

In USA ist Pinterest für zahlreiche Unternehmerinnen zum Goldstandard geworden. Kaum jemand verbrennt dort sein Geld in Facebook-Ads oder baut in erster Linie auf SEO. Vor allem Frauen haben Pinterest für sich entdeckt. Ich habe die zahlreichen Tipps und Tricks, welche amerikanische Bloggerinnen und Unternehmerinnen dort gepostet haben, ver- und befolgt. Und als ich den Bogen endlich heraus hatte, habe ich meinen Traffic innerhalb von 2 Monaten verdoppelt. Und seitdem habe ich Besucher und Aufrufe in ungeahnten Ausmaßen.

Wie ich mit #Pinterest in 2 Monaten meine Besucherzahl verdoppelt habe Klick um zu Tweeten

Ich habe damit innerhalb kürzester Zeit meine E-Mail-Liste aufgebaut. Ja, nicht ausgebaut, aufgebaut. Denn für den Hundezeitung-Newsletter kann man sich erst seit Oktober 2016 anmelden. Bis Ende Dezember waren es rund 500, davon fielen gute 400 auf Pinterest-User.

Inzwischen steht jeden Monat Pinterest an erster Stelle meiner Referrer. Das beste an Pinterest ist nämlich: Wenn es erst einmal läuft, dann läuft es. All die Beiträge von denen Du Dir heimlich erhofft hast, dass sie viral werden, können es bei Pinterest. Und dabei ist völlig egal, ob der Beitrag 3 Stunden, 3 Monate oder gar 3 Jahre alt ist. Das System hinter Pinterest ist quasi auf Viralität und Verbreitung ausgelegt. Nutzer pinnen Beiträge und übernehmen die Verbreitung. Immer weiter. Man muss nur wissen, wie es funktioniert und wie man es anstößt.

Mit #Pinterest können Deine Beiträge viral werden. Klick um zu Tweeten

Du kannst das auch

Sehen wir uns die eingangs genannten „Glaubenssätze“ über Pinterest einmal genauer an.

Pinterest ist nur etwas für Frauen

Nun, das mag zu einem Großteil stimmen. Etwa 80% aller User bei Pinterest sind Frauen. Aber wer immer noch glaubt, dass sich Frauen nur für Basteln, Kochen und Hochzeiten interessieren – tja, der sollte einmal überlegen, ob zur eigenen Zielgruppe nicht genau diese Frauen gehören. Und es gibt keinen besseren Ort als sie dort abzuholen, wo sie sind. Wenn Du Pinterest weiterhin ignorierst entgeht Dir eine Menge Potential. Bei Pinterest sind nämlich die ganzen kaufkräftigen Kundinnen zu finden, nach denen wir doch alle suchen.

Pinterest taugt nur zum sammeln von Rezepten und Hochzeitskleidern

Im Schnitt beträgt der Aufenthalt bei Pinterest etwa 90 Minuten am Tag. Geschätzt sind etwa 1,5 Millionen deutsche Frauen auf Pinterest zu finden. Und dabei handelt es sich um Daten aus dem Jahr 2012. Ja, Frauen sammeln dort Informationen zu Kochrezepten und zu Hochzeitskleidern. Sie informieren sich hier aber auch ganz nebenbei über Fotografie, technische Dinge, den Aufbau eines eigenen Online-Business, über Reiseziele, Gesundheit, Diäten, Geld verdienen im Internet, lesenswerte Bücher und all die anderen Dinge im Leben, die Spaß machen und bilden.

Pinterest ist nur etwas für Kochblogger und Basteluschis

Das ist eher ein Symptom als die Ursache. Kochblogger und Bastelblogs haben schon sehr früh erkannt, dass sich über Pinterest eine Menge erreichen lässt. Weil dort die Zielgruppe sitzt. Und weil sie ihre Inhalte Pinterest-freundlich aufbereiten. Biete ich dieser Zielgruppe neue Anreize und Informationen, werden diese ebenso gerne angenommen. Nur: Wenn es keiner tut, ändert sich auch nichts.

Warum Du Deine Inhalte #Pinterest-freundlich aufbereiten solltest Klick um zu Tweeten

Pinterest ist ein weiteres soziales Netzwerk

Das ist meine liebste Fehlannahme über Pinterest. Pinterest ist kein soziales Netzwerk. User interagieren dort nicht miteinander, zumindest nicht mit Worten. Höchstens mit Bildern. Pinterest ist eine Suchmaschine. Eine bildlastige und ja, vor allem für Frauen. Aber dennoch: Eine Suchmaschine. Pinterest im Jahr 2017 zu ignorieren ist in etwa so clever, wie Google zu ignorieren.

Bei Pinterest wird nur englisch gesprochen und geschrieben

2012 waren es 1,5 Millionen Deutsche auf Pinterest. Im Januar 2016 2,5 Millionen (Quelle). Da ist also durchaus Potential. Außerdem wird Pinterest weiterhin wachsen.

Mit Pinterest lässt sich kein Geld verdienen

Pinterest ist ein Mekka für alle, die Affiliate betreiben. Außerdem lässt sich damit wunderbar eine E-Mail-Liste aufbauen und ein entsprechendes Produkt im Nachgang verkaufen. In USA sind das vor allem E-Books und Online-Kurse. Aber auch Kundinnen für ein servicebasiertes Business lassen sich auf Pinterest gewinnen. Dort tummeln sich Website-Designerinnen, Grafikerinnen, Texterinnen, Virtuelle Assistentinnen, Fitnesstrainerinnen und Coaches. Sie alle haben den Wert von Pinterest erkannt und verdienen damit monatlich Geld.

Deutschland ist wie gesagt noch ein Entwicklungsland in Sachen Pinterest. Aber das ist kein Nachteil, im Gegenteil. Wer sich jetzt hier stark macht und gut positioniert, kann in vielen Bereichen zum echten Platzhirsch werden. Stark vertreten sind dort von großen und bekannten Seiten vor allem Smarticular, Springlane, Zentrum der Gesundheit und ähnliche, die dank Pinterest mit Sicherheit jeden Monat tausenden von Euro verdienen. Es wird Zeit, den Großen das Wasser abzugraben.

Du hast die Wahl, ob Du weiterhin hart um jeden einzelnen Besucher und E-Mail-Abonnenten kämpfen willst. Oder ob Du innerhalb von 2-3 Monaten expandierst auf einem Markt, der noch so gut wie unerschlossen ist und auf dem geradezu nach neuen, spannenden Inhalten gelechzt wird. Dabei berate ich Dich gerne. Im nächsten Beitrag erfährst Du, wie das alles in der Praxis aussieht und wie Du Pinterest für Dich nutzen kannst. Und wenn Du direkt einsteigen willst, schicke ich Dir gerne alle nötigen Infos per Mail:

 

Jede Woche erreiche ich dank Pinterest mehr Leute. Wie das genau geht erfährst Du auf meinem Blog

6 Comments So Far

  1. Liebe Susanne,
    das ist Magie. Ich denke nämlich schon seit ein paar Wochen daran, mich mit Pinterest näher zu beschäftigen und da „läufst“ du mir über den Weg. Durch deinen Beitrag ist mir nun ganz klar geworden, dass ich die Beschäftigung mit Pinterest nicht länger hinaus schieben mag.
    Vielen Dank für diesen Anstubser,
    Beatrix

    • Liebe Beatrix,

      ich weiß genau, was Du meinst. Auch ich habe in letzter Zeit immer öfter diese magischen Momente. Und weißt Du was: Es bedeutet einfach nur, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Menschen und Dinge kommen zur rechten Zeit in unser Leben und beleuchten den weiteren Weg 🙂 Ich freue mich, dass wir uns gefunden haben

      Liebe Grüße
      Susanne

  2. Liebe Susanne, ich trage seit Monaten die Frage mit mir herum, mit Facebook anzufangen, obwohl ich dieses Netzwerk eigentlich nicht unterstützen möchte. Bitte kannst du mir sagen, ist Pinterest sinnvoller als Facebook oder nutzt du beides? Danke und liebe Grüße!

    • Hallo Caro,

      ich nutze beides und beide haben ihre Daseinsberechtigung. Wenn Du Deinen Blog bekannt machen möchtest finde ich persönlich Pinterest sinnvoller.

      Liebe Grüße
      Susanne

  3. Vielen Dank! Super spannend, wenn frau als Spätberufene ins Internet eintaucht! Ich freue mich auf deinen E-Mail Kurs und Hunde hab ich auch. Alte Kratzbürsten…

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